ZF entwickelt PHEV-Assistenten für höheren Anteil an E-Mobilität

24. September 2020


Um die Vorteile eines PHEV tatsächlich zu nutzen und sogenannten „Lademuffeln“ entgegenzuwirken, will ZF künftig innovative digitale Assistenten in seine Hybrid-Automatgetriebesteuerung integrieren. Der „ZF Zero Emission Zone Manager“ lasse in Null-Emissions-Gebieten nur elektrisches Fahren zu. Der „ZF eDriver Trainer“ motiviere zudem PHEV-Fahrer dazu, überwiegend elektrisch zu fahren.
„Über Geofencing können wir sicherstellen, dass Plug-in-Hybride in der Stadt und insbesondere in Null-Emissions-Gebieten auch tatsächlich elektrisch unterwegs sind. Andere Assistenten erleichtern das eigene elektrische Fahrverhalten zu ermitteln und zu verbessern“, sagt Wolf-Henning Scheider, Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG. Das intelligente Energiemanagement des Hybridantriebs sorge in Verbindung mit der Routenplanung des Navigationssystems dafür, dass genügend Energie für das Durchfahren der Null-Emissions-Gebiete zur Verfügung steht.
Die neueste Generation der Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge gilt dank ihrer hohen elektrischen Reichweite im Alltag als vollwertiges E-Fahrzeug. Plug-in-Hybride fahren lokal emissionsfrei und nahezu geräuschlos – vorausgesetzt, sie werden so häufig wie möglich geladen und so viel wie möglich elektrisch betrieben. Es kommt neben der Technik daher stark auf den Fahrer an.