VDA informiert über Brexit

Die Europäische Kommission hat im Juli 2018 Hinweise zur Vorbereitung auf den Brexit veröffentlicht. Die Kommission betont, dass es zwar nicht wahrscheinlich aber doch möglich ist, dass das Austrittsabkommen und die Übergangsphase nicht zustande kommen.

 

10. August 2018


Die GTAI hat in Ihrem „Brexit-Spezial“ die Aussagen der Europäischen Kommission übersetzt und informiert über die verschiedenen Aspekte des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der EU.

 

Zusammenfassend ein Auszug: „Wenn das Austrittsabkommen vor dem 30. März 2019 ratifiziert wird, werden die meisten rechtlichen Auswirkungen des Brexit erst ab dem 1. Januar 2021 gelten, das heißt nach der Übergangsphase von 21 Monaten, wie sie im Entwurf des Austrittsabkommens geregelt ist. Kommt hingegen kein Austrittsabkommen zustande, wird es auch keine Übergangsphase geben, und das EU-Recht wird in dem und auf das VK ab dem 30. März 2019 keine Anwendung mehr finden.

 

Die Verhandlungen über das Austrittsabkommen dauern derzeit an. Wenn sie abgeschlossen sind, muss das Austrittsabkommen noch ratifiziert werden. Die zukünftigen Beziehungen zwischen EU und VK können erst verhandelt werden, nachdem das VK die EU verlassen hat. Aber selbst wenn das Austrittsabkommen ratifiziert wird und es ein Abkommen über die künftigen Beziehungen gibt, gilt immer noch: diese Beziehungen werden anders sein als diejenigen zu einem EU-Mitgliedsstaat.

 

Daher müssen sich alle betroffenen Wirtschaftsbeteiligten auf den 30. März 2019 vorbereiten, rechtzeitig die nötigen Entscheidungen treffen und alle erforderlichen (Verwaltungs)-Verfahren absolvieren um Probleme zu vermeiden.“