VDA fordert Mindestquote für Wasserstoff und strombasierte Kraftstoffe

Der Bundestag hat die Verabschiedung der nationalen Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtline der EU (REDII) und damit die Förderung von Energie aus erneuerbaren Quellen im Kraftstoffbereich beschlossen. Aus Sicht des VDA fehlt eine Mindestquote für Wasserstoff und strombasierte Kraftstoffe.

 

21. Mai 2021


„Gerade im PKW-Bereich hat der schnelle Hochlauf der Elektromobilität für uns klare Priorität. Für das Ziel eines klimaneutralen Straßenverkehrs werden aber alle Technologien gebraucht.", sagt VDA-Präsidentin Hildegard Müller. Dazu gehörten auch Wasserstoff und E-Fuels. Es gebe 1,5 Mrd. Fahrzeugen und in vielen Regionen werde es noch für einige Zeit nicht ausreichend Strom für E-Autos und Lademöglichkeiten geben. Klimaneutralität sei ohne eine Einbeziehung des Bestands nicht erreichbar. Der Bundesgesetzgeber habe zwar mit einer Treibhausgasminderungsquote von 25 Prozent richtigerweise über die EU-Vorgabe übertroffen: Es fehle aber eine Unterquote für Wasserstoff und E-Fuels von 5 Prozent im Jahr 2030 und damit ein wichtiger Anreiz für diese Technologie.

 

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