Saarland erfolgreich auf Automobilmesse DIFA in Südkorea

30. Oktober 2019


Gemeinsam mit den Forschungseinrichtungen Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) und CISPA Helmholtz-Zentrum sowie den Unternehmen paragon semvox GmbH und Carlsson Fahrzeugtechnik GmbH hat die saarland.innovation&standort e. V.  (saaris) in Kooperation mit der gwSaar saarländische Automotive-Stärken im südkoreanischen Daegu präsentiert.

 

Vier Tage lang war der Auftritt des Saarlandes gefragte Anlaufstelle auf der internationalen Automobilmesse DIFA, auf der auch Hersteller wie Hyundai, Kia und Tesla sowie zahlreiche asiatische Automobilzulieferer Präsenz zeigten. Bereits im Frühjahr 2019 hatte Staatssekretär Jürgen Barke eine südkoreanische Delegation in der IHK in Saarbrücken empfangen, die von Jae-Ha Lee, dem IHK-Präsidenten der Region Daegu angeführt wurde. Dabei wurde unter anderem ein Memorandum of Understanding für eine vertiefte Zusammenarbeit unterzeichnet. „Wir sind mit dem Resultat der Messe zufrieden“, sagt automotive.saarland Leiter Dr. Pascal Strobel. „Wir konnten die Stärken des saarländischen Industrie- und Forschungsstandortes einem breiten und sehr interessierten Publikum vorstellen“. Besonders gefragt war unter anderem die Oberflächenbeschichtung des INM, die mit optisch ansprechendem Glas-Keramik-Effekt bis zu 500°C resistent ist und zudem vor Korrosion und Verschleiß schützt.

 

INM-Mitarbeiter Dr. Martin Amlung freut sich über zahlreiche vielversprechende Industriekontakte, die entstanden sind: „Wir visieren auch im nächsten Jahr die Teilnahme an der DIFA an. Von dem herzlichen Willkommen in Daegu sind wir sehr angetan“. Nicole Boissier, die Leiterin der saaris-Außenwirtschaft, resümiert den Erfolg der Reise: „Südkorea ist für das Saarland ein sehr passender und vielversprechender Partner – nicht zuletzt auch wegen der koreanische Forschungsgesellschaft KIST, die ihren Sitz im Saarland hat. Für saarländische KMUs ist es durch die intensivierten Kontakte mit Daegu leichter geworden, auf dem südkoreanischen Markt Fuß zu fassen“.

 

Die Südkoreaner haben ihrerseits bereits angekündigt, das Netzwerk mit dem Saarland ausweiten zu wollen.