Saarländischer Automobilstandort auf der 2021 IAA in München präsent

13. September 2021


Die diesjährige IAA in München ist mit einem Zuspruch von 400.000 Besuchern in 6 Tagen zu Ende gegangen. Auf der renommierten Auto-Messe waren wie üblich saarländische Unternehmen und namhafte Automobilkonzerne mit saarländischen Niederlassung präsent.

Dazu zählten neben dem Automobilhersteller Ford (Saarlouis) das Start-up K-Lens (Saarbrücken), KMU-Unternehmen wie Neways (Neunkirchen), Nedschroef (Saarlouis/Beckingen) und STP (Tholey) sowie die Konzerne Bosch (Homburg), Faurecia (Saarlouis), Kirchhoff (Saarwellingen), Magna (Saarlouis), Michelin (Homburg), Schaeffler (Homburg) und ZF (Saarbrücken/Völklingen/Neunkirchen).

Von den Kernkompetenzen der Unternehmen und technischen Neuerungen und Strategien der Branche machten sich auch die saarländische Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und der Bevollmächtigte für Innovation und Strategie des Saarlandes, Ammar Alkassar, während IAA-Rundgängen mit dem Leiter des Netzwerks der saarländischen Automobilindustrie, Dr. Pascal Strobel, ein Bild. Sie besuchten auch die Stände wichtiger Kunden der saarländischen Automobilindustrie.

Das Start-up K-Lens stellte ein System vor, das mit einem einfachen Kamerasystem und ausgeklügelter Software detaillierte 3D-Bilder für die Qualitätskontrolle generiert. Mit Rundlauftoleranzen von unter 0,015 mm beim zehntausendfachen Wert des Durchmessers behauptet sich das Unternehmen Schmiedetechnik Plettenberg im saarländischen Tholey mit hochanspruchsvolle Teilen für die Automobilindustrie im globalen Wettbewerb. Der Elektronikspezialist Neways präsentierte u. a. ein Batterie-Management-System, das Batteriezellen-Hersteller interessant werden könnte. Und der Hersteller hochvergüteter Verbindungselemente Nedschroef konnte z. B. mit seinem Kompetenzen im Aluminium- und Leichtbaubereich besonders punkten. Nedschroef hat jüngst im Saarland in drei neue Produktionsanlagen investiert.

Die ZF Friedrichshafen AG, stärkster industrieller Arbeitgeber im Land, stellte unter anderem intelligente Fahrerassistenzsysteme und einen leistungsstarken Automotive-Supercomputer vor. Auch die vierte Generation des in Saarbrücken gefertigten Bestseller-8-Gang-Automatgetriebes für Hybridfahrzeuge war ein viel beachtetes Exponat. Der weltweit größte Automobilzulieferer Bosch zeigte seine beeindruckende Bandbreite an Automotive-Kompetenzen. Unter anderem arbeitet der Konzern auch mit der Forschungsgruppe Verkehrstelematik (FGVT) der htw saar an Zukunftshemen. Der Hightech-Konzern Schaeffler präsentierte jeweils eine ganze Reihe innovativer Produkte der Fahrzeug-IT und des Antriebsstrangs, die künftig zum Einsatz kommen werden. Beim Reifenhersteller Michelin sollen Reifen bis 2050 vollständig aus nachhaltigen Rohstoffen bestehen und der Karosserieteilhersteller Kirchhoff zeigte Neuentwicklung für den Insassenschutzes in PKW.

„Unsere großen Arbeitgeber und Unternehmen im Land haben einen klaren Plan, wie sie die Mobilität von morgen mitgestalten möchten“, sagt automotive.saarland-Leiter Dr. Pascal Strobel. „Sie investieren bereits seit Jahren in neue Technologien und Produkte im Land. Und auch die kleineren und mittelständischen Unternehmen haben die zukünftigen Märkte im Blick, um vorne mitzuspielen. Das ist gut für den saarländischen Automobilstandort“.

Der Saarländische Rundfunk berichtete in mehreren Beiträgen über die Messe: https://www.sr.de/sr/sr3/themen/politik_wirtschaft/iaa_mobility_muenchen_100.html




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