SaarGummi installiert Elektroladesäulen für Mitarbeiter und Kunden

24. Juli 2017


Ab sofort können Kunden und Belegschaft des Automobilzulieferers SaarGummi in Wadern-Büschfeld auf dem Werksgelände Elektrofahrzeuge laden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde hat Ministerin Anke Rehlinger zwei Elektroladesäulen in Betrieb genommen, die auf Initiative des Technischen Direktors der SaarGummi technologies International, Christian Kast, vor dem Verwaltungsgebäude installiert wurden.

 

„Wir freuen uns, dass wir gemeinsam mit unserem Partner VSE ein solch zukunftsweisendes Projekt abschließen konnten. Ich bin sicher, dass wir auf Grund der sehr schnell fortschreitenden Leistungssteigerung in der Batterietechnologie und den weiteren Verschärfungen der Abgasvorschriften für Verbrennungsmotoren in einem absehbaren Zeitraum einen deutlichen Anteil an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier am Standort haben werden, die sich für ein Hybrid- oder reines Elektrofahrzeug entscheiden“, so Christian Kast.

 

Ministerin Rehlinger übernahm auch den ersten Ladevorgang am firmeneigenen EFahrzeug, einem BMW i3 der SaarGummi Neo. Das jüngste Unternehmen der SaarGummi Group mit Sitz in Siersburg fungiert als Plattform für den Ideenaustausch zwischen allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und ist stetig mit der Entwicklung von Innovationen beschäftigt - auch in enger Zusammenarbeit mit Universitäten sowie Forschungsinstituten. Insgesamt stehen bei den in Büschfeld installierten Ladesäulen zwei Anschlüsse pro Säule zur Verfügung, so dass vier Fahrzeuge gleichzeitig aufgeladen werden können.

 

In der Regel dauert ein Ladevorgang weniger als zwei Stunden. „Im Augenblick mag die Bereitstellung von vier Ladepunkten etwas überdimensioniert wirken, aber wir sind davon überzeugt, dass in naher Zukunft die Nutzung von Elektrofahrzeugen stark zunehmen wird“, so Dr. Roland Dittmann, Geschäftsführer der CQLT SaarGummi Deutschland GmbH. Die Anschaffung weiterer firmeneigener Elektrofahrzeuge ist jedenfalls geplant. Ob das Unternehmen seine „Zapfsäulen“ zukünftig auch der Öffentlichkeit zugänglich machen möchte, steht zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht fest.