Positive Stimmung beim Unternehmertreffen der saarländischen Automobilindustrie

11. März 2016



Die Automobilwirtschaft im Saarland profitiert von den derzeit bundesweit besten Absatzzahlen seit 2002. Das belegt eine aktuelle Umfrage, an der sich, so Dr. Pascal Strobel, Sprecher des Netzwerks „automotive.saarland“, insgesamt 77 Automobilzulieferer mit 33.155 Mitarbeitern beteiligten. Die Aussichten für das laufende Jahr sind positiv. Diese Prognose bestätigte Dr. Martin Koers vom VDA auf dem 10. Unternehmertreffen. Er bekräftigte die Notwendigkeit deutscher Unternehmen im Ausland präsent zu sein, um eine erhöhte Produktion und Wertschöpfung  im eigenen Land zu generieren. Zudem plädierte er dafür, den Klimaschutz auf zusätzliche Werte wie Fahrleistung, Fahrzeugbestand, weitere Energieträger und Infrastruktur auszuweiten. „Bosch Homburg tritt den zunehmend kurzen Planungszyklen mit ständigem Wandel von Führungs- und Steuerungsprozessen entgegen“, verriet Werkleiterin Karin Gilges. Mit der Fokussierung auf Zielvorgaben und entsprechenden Maßnahmen gingen Effizienzsteigerungen und Agilität einher. Kerstin Lauer, Werkleiterin der Ford-Werke Saarlouis, sieht in Deutschland zwar hohe Kosten aber auch eine hocheffiziente Fertigung. „Standardisierungen, innovative Fertigungstechnologien und eine angepasste Arbeitspolitik bieten Lösungen für die Zukunft“.

„Gerade unsere Automobilindustrie ist gut aufgestellt für die Herausforderungen des digitalen Wandels, denn sie investiert in moderne Fertigungsanlagen und setzt sich intensiv mit Trends und Entwicklungen der Branche auseinander", das sagte Staatssekretär Jürgen Barke aus dem Wirtschaftsministerium bei der Eröffnung der Veranstaltung. "Im Netzwerk automotive.saarland bündeln wir die Kompetenzen der saarländischen Automobilbranche und arbeiten daran, dass das Saarland weiter einer der stärksten Automobilzulieferer in Deutschland bleibt“, so Jürgen Barke.

 

Fotos: Becker & Bredel