Neue Aufträge und hohe Investitionen prägen ZF-Geschäftsjahr 2019

15. April 2020


Die ZF Friedrichshafen AG hat in einem herausfordernden Umfeld ihre im Sommer 2019 angepassten Ziele für das Gesamtjahr erreicht. Ungeachtet der schwierigen Rahmenbedingungen hat der mit rund 9.000 Beschäftigten größte saarländische Arbeitgeber konzernweit 2,7 Milliarden Euro (2018: 2,5) für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Die F&E-Quote stieg von 6,7 auf 7,3 Prozent.

 

„Wir wollen, nachdem wir die aktuelle Krise bewältigt haben, weiter zielgerichtet in Zukunftstechnologien investieren“, sagte der Vorsitzende des Vorstands von ZF, Wolf-Henning Scheider. „Damit bauen wir unsere Kompetenzen als führender Systemanbieter weiter aus. Dies wird uns helfen, die aus dem Wandel resultierenden Chancen zu nutzen“. Für die Entwicklungsarbeit spielen Unternehmensbeteiligungen und strategische Partnerschaften eine entscheidende Rolle, insbesondere beim automatisierten Fahren. Klimaneutralität wird bis 2040 angestrebt. Mit der Strategie ‚Next Generation Mobility‘ sei ZF langfristig gut vorbereitet, um die Mobilität der Zukunft zu verwirklichen. Mit milliardenschweren Neuaufträgen für das hybridfähige 8-Gang-Automatgetriebe und das Neugeschäft im Bereich aktive Sicherheitstechnik (Integriertes Bremssystem/IBC), die weiter steigende Nachfrage nach elektrischen Busantrieben und die Entwicklungsaufträge für automatisierte Fahrfunktionen habe sich ZF langfristige Perspektiven geschaffen.