Mattes: 40 Mrd. € Investition in die Elektromobilität bis 2020

26. November 2018


Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, hat auf dem VDA-QMC-Qualitäts-Gipfeltreffen in Berlin die Investitionsoffensive deutscher Automobilkonzerne hervorgehoben: „Allein in die Elektromobilität werden unsere Unternehmen bis zum Jahr 2020 insgesamt 40 Milliarden Euro investieren.

 

Schon heute stammt weltweit jedes dritte Patent zur Elektromobilität und zum Hybridantrieb aus Deutschland. Bis 2020 werden die deutschen Automobilhersteller ihr Modellangebot an E-Autos mehr als verdreifachen – von derzeit 30 Modellen auf 100“. Sorge bereitet dem VDA-Präsidenten die CO2 Zielwerte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in Brüssel. Wesentliche Faktoren würden in dieser Debatte bisher nicht ausreichend berücksichtigt: die Kundenakzeptanz bei der Elektromobilität, die noch nicht ausreichend vorhandene Ladeinfrastruktur oder auch sinkende Verkäufe von CO2-sparsamen Dieselmodellen. Zum Thema Diesel sagte Mattes, man habe ein ganzes Bündel an Maßnahmen ergriffen, um die Luftqualität in Städten rasch zu verbessern. Dazu zählten Software-Updates, Kooperationsprojekte mit betroffenen Städten, finanzielle Beteiligung am Förderprogramm der Bundesregierung und umfangreiche Angebote zur schnellen Erneuerung des Pkw-Bestands durch Neuwagen und junge Gebrauchte. Darüber hinaus hätten die drei deutschen Hersteller herstellerspezifische Angebote für die Zeit nach 2020 zugesagt, damit bisherige Dieselkunden mobil bleiben können.

 

„Die Qualität der Fahrzeuge deutscher Konzernmarken ist die Basis unserer internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Sie zu erhalten und nachhaltige Mobilität für die Zukunft zu entwickeln, ist die Aufgabe, der wir uns mit aller Kraft widmen“, betonte der VDA-Präsident, der im März kommenden Jahres auf dem Unternehmertreffen von automotive.saarland sprechen wird.