M+P Härterei eröffnet zweites Werk

21. Januar 2019


Kurz vor Jahresende hat die M+P Härterei GmbH an ihrem Standort in Saarbrücken ihr Werk 2 offiziell eingeweiht. Auf der neuen Produktionsfläche hat das Metallographie-Labor einen neuen Platz gefunden. Außerdem wird hier plasmanitriert und vakuumgehärtet. Für das Vakuumhärten wurde ein neuer Vakuumhärteofen angeschafft, das „Highlight“ im Werk 2, so Geschäftsführer Stephan J. Pink in seiner Begrüßungsansprache. Das Vakuumhärten von verschiedensten Werkzeugstählen sowie pulvermetallurgischen Stählen mit bis zu 1.250 Grad Celsius gehörte bislang nicht zum Portfolio des Unternehmens und eröffnet nun neue Geschäftsbeziehungen. Insgesamt wurden rund 700.000 Euro in den Umbau der angemieteten Halle und deren technische Ausstattung (u.a. ein 2-Tonnen-Brückenkran) investiert. So stehen nun an dem Standort insgesamt 2.000 qm Produktionsfläche bereit. Derzeit werden 12 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Für das Jahr 2019 ist die Einstellung von 2 Auszubildenden geplant.

 

M + P entstand 1996 durch die Übernahme der Härterei-Betriebsanlagen der insolvent gegangenen IWESA GmbH am heutigen Standort am Saarbrücker Ludwigskreisel. Muttergesellschaft ist die Molter + Pink GmbH, Vorrichtungs- und Werkzeugbau (St. Ingbert, gegründet 1986), das den gleichen Gesellschaftern Willi Molter und Stephan J. Pink gehört. Seit 2010 ist Daniel Pink, der Sohn von Stephan J. Pink, als Betriebsleiter der M+P Härterei GmbH in der Verantwortung. Als „bislang beste Investition“ bezeichnete Stephan J. Pink die Installierung der Plasmanitrieranlage im Jahre 2013. Mit der Aufnahme eines Hol- und Bringservices mit eigenen Fahrzeugen konnte das Unternehmen seit 2016 Kunden binden und neue gewinnen. „Dieses Serviceangebot hat sich längst bezahlt gemacht – und wir beabsichtigen unseren Fuhrpark weiter auszubauen“, berichtete Stephan J. Pink. Um die Zukunft des Unternehmens brauche man sich keine Gedanken zu machen, stellt Pink abschließend fest: „Vor 22 Jahren hatten wir 50 Kunden, heute sind es 700!“. 

 

Quellenangabe: SaarWirtschaft 01/18