KÜS: Steigendes Umweltbewusstsein bei Autofahrern

27. März 2020


Die im Saarland ansässige Sachverständigenorganisation KÜS hat gemeinsam mit dem Fachmagazins kfz-betrieb ein Umfrage zu den Kaufabsichten von Autofahrern durchgeführt. Im Fokus standen Fahrzeuge mit alternativem Antrieb.

 

Dementsprechend können sich 63 % der Umfrageteilnehmer vorstellen, ein Hybrid-Fahrzeug zu kaufen, 53 % ein Wasserstoffmobil und 37 % ein batteriegetriebenes Auto. Bei Letzteren sollten es für 41 % der Befragten mindestens 500 Kilometer Reichweite sein um die Kaufentscheidung positiv zu beeinflussen. Eher ignoriert werde die Erhöhung der staatlichen Kaufprämie. 73 % sagen, sie habe keinen Einfluss auf den Autokauf. Knackpunkt sei auch in diesem Jahr die fehlende Infrastruktur für die alternativen Antriebsarten. 75 % der Interviewten sehen hierin ein grundsätzliches Problem, das die Kaufabsicht für ein Fahrzeug negativ beeinflusst.

 

Milder fällt das Urteil zum Thema Diesel aus. Im Jahre 2018 waren es noch 81 % der Befragten, die durch ein Fahrverbot für die Selbstzünder vom Kauf abgehalten würden. Aktuell sind es noch 63 %. Auch Fahrverbote in Städten sind ein Thema. Heute halten noch 41 % sie für sinnvoll, 2018 waren es noch 53 %.

 

Der Trend-Tacho wird für die Prüforganisation KÜS und das Fachmagazin kfz-betrieb vom Kölner Institut BBE Automotive GmbH erstellt. Es handelt sich um eine Mixed-Mode-Befragung, telefonisch (CATI) von 300 Personen und online (CAWI) von 700 Personen. Zielpersonen sind Pkw-Fahrer, die im Haushalt für Fragen rund um das Auto mitverantwortlich sind.

 

Die Befragung wurde im März 2020 durchgeführt. Die Gewichtung der Befragungsergebnisse erfolgt mit den KBA-Daten (Bestandsanteile Pkw-Marken, Alterssegmente).