IAA-Gemeinschaftsstand voller Erfolg

Pressemeldung

 

28. September 2015



Saarland-Technologiebereich war Besuchermagnet – Unternehmen äußern sich sehr zufrieden

Ein positives Fazit zieht automotive.saarland am Ende seines Messeauftritts auf der diesjährigen IAA in Frankfurt. Auf der weltweit größten Automobilausstellung mit mehr als 1.000 teilnehmenden Unternehmen und über 900.000 Besuchern präsentierten sich im Verbund 13 saarländische, fünf luxemburgische und drei westpfälzische Aussteller – für automotive.saarland ein Rekordergebnis. Die Besuche von Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer, Wirtschaftsministerin Rehlinger und Umweltminister Jost zählten zu den Höhepunkten des saarländischen Messeprogramms. Vor allem die Podiumsdiskussion mit Ford-Chef Mattes und ZF-Chef Sommer am IAA-Saarlandtag lenkte die Aufmerksamkeit auf die automobile Kompetenz im Land. Ein zentrales Thema dieses Fachgesprächs war die Forderung, dass die saarländische Automobilwirtschaft in den nächsten Jahren darin unterstützt werden muss, sich auf neue Herausforderungen wie z.B. elektrisch funktionierende Antriebssysteme oder den 3D-Druck einzustellen. Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer: „E-Mobilität und Digitalisierung werden zu einem tiefgreifenden Strukturwandel in der Automobilwirtschaft führen, sie werden die bisher erfolgreichen Wertschöpfungsmodelle grundlegend herausfordern.“ Die damit verbundenen Risiken für den Automobilstandort Saarland dürften keinesfalls unterschätzt werden. Mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung des Autos ergäben sich aber auch große Chancen, weil sich hier die international anerkannte IT-Kompetenz verbinden ließe mit den Stärken des Saarlandes im Automobilsektor. Kramp-Karrenbauer forderte für die saarländische Landesregierung eine „präventive Strukturpolitik“, die bereits jetzt die technologischen Herausforderungen der Zukunft ins Auge fasse und kündigte an, hierzu eine regionalisierte Studie zur technologischen Wettbewerbsfähigkeit der saarländischen Automobilwirtschaft in Auftrag zu geben.

Ein besonderer Anziehungspunkt auf dem von saar.is organisierten Stand war der erstmals in die Präsentation eingebundene Technologiebereich. Zehn saarländische Forschungseinrichtungen zeigten innovative Projekte und neue Entwicklungen für den Fahrzeugbau. „Die große Anzahl an Automobilkonzernen, welche auf saarländische Forschungskompetenz zurückgreifen, hat doch manchen Standbesucher überrascht. Bisher war den meisten lediglich unsere industrielle Stärke bekannt.“, sagt automotive.saarland-Leiter Dr. Pascal Strobel.

Auch von der gemeinsamen Darstellung mit Luxemburg haben alle Seiten profitiert. Während das Saarland seine Internationalität und zentrale Lage in Europa aufzeigte, nutzte das Großherzogtum den Bekanntheitsgrad des saarländischen Automobilstandortes. „Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit wollen wir weiter ausbauen. Am Saarlandtag hat uns das lothringische Automobilnetzwerk besucht. Die Unternehmen aus Frankreich waren von unserem Standkonzept beeindruckt und erwägen bei der nächsten IAA eine Beteiligung.“, so Dr. Pascal Strobel. Den Erfolg des diesjährigen Messeauftritts will automotive.saarland 2017 wiederholen und bereits Mitte nächsten Jahres die Unternehmen der Region erneut zu einer gemeinsamen Präsentation einladen.