Ford Saarlouis will mit saarländischen Informatik-Expertise den Produktionsfluss perfektionieren

Die Ford Werke am saarländischen Standort Saarlouis gehen gemeinsam mit der Universität des Saarlandes sowie dem Max-Planck-Institut für Informatik neue Wege in der Forschungszusammenarbeit.

 

13. Januar 2021


 Im Rahmen eines Kooperationsprojektes werden die drei Einrichtungen einen auf das Werk Saarlouis spezialisierten Forschungsansatz umsetzen. Ziel ist es, intelligente Lösungen für eine Neuausrichtung der Produktionssteuerung am saarländischen Standort zu finden. Mit Hilfe von multidimensionalen Algorithmen und künstlicher Intelligenz sollen dadurch im Werk Saarlouis die Produktions-und Arbeitsprozesse weiter optimiert werden.

Ministerpräsident Tobias Hans: „Ich freue mich darüber, dass FORD für die Umsetzung des Innovationsvorhabens das exzellente Know-how der hier ansässigen Forschungseinrichtungen und Hochschulen nutzt und auf Forschungsseite passgenaue Kontakte für die Zusammenarbeit gefunden hat. Die saarländische Forschung und die Anwendung der Ergebnisse soll einen Schub für die Verbesserung der Produktionsabläufe im Werk Saarlouis bringen, der in die Zukunft hineinwirkt.“

Das Kooperationsvorhaben der drei Partner hat ein Gesamtvolumen in Höhe von 1,7 Mio. € und wird seitens der Staatskanzlei im Rahmen des Zentralen Technologieprogramms Saar gefördert. Der Förderzuschuss aus Mitteln des EFRE sowie aus Landesmitteln beläuft sich auf rund 1 Mio. €.

 

Initiiert wurde das Projekt von automotive.saarland, dem Netzwerk der saarländischen Automobilindustrie. Dieses hatte im Auftrag der Staatskanzlei einen Technologietag mit saarländischen Forschern und Entwicklern im Ford Forschungszentrum in Aachen organisiert. An der Veranstaltung, in deren Anschluss zahlreiche Besuche von F&E-Verantwortlichen des Ford-Konzerns im Saarland erfolgten, nahmen auch Ministerpräsident Tobias Hans und Ford-Chef Gunnar Hermann teil.


Saarland-Technologietag bei Ford Aachen