Bundesforschungsministerin Wanka besucht ZeMA in Saarbrücken

26. Mai 2015


Im Rahmen ihres Besuchs im Saarland hat Bundesministerin Prof. Dr. Johanna Wanka heute auch das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik (ZeMA) in Saarbrücken besucht. Dabei konnte sie sich von dem interdisziplinären Forschungsansatz, den guten Vernetzungsmöglichkeiten ingenieurwissenschaftlicher Forschungsaktivitäten von Lehrstühlen der Universität des Saarlandes (UdS) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) sowie außeruniversitärer Forschungseinrichtungen und der Industrie ebenso wie von der Leistungsfähigkeit des Instituts überzeugen.

Nach der Präsentation der Forschungsvorhaben mit Schwerpunkt Industrie 4.0 durch den Wissenschaftlichen Geschäftsführer des ZeMA, Prof. Rainer Müller, erläuterte Universitätspräsident Prof. Volker Linneweber, warum das ZeMA als Modell für den Weg von der Grundlage zur Anwendung hervorragend geeignet ist. Der Rektor der htw, Prof. Wolrad Rommel, zeigte die Potentiale von der Forschung zur Wertschöpfung in der Region auf. Im Anschluss konnte Bundesministerin Wanka bei einer Besichtigung von Forschungsdemonstratoren des ZeMA hautnah erleben, wie innovative  Ingenieurwissenschaftliche Forschung im Saarland umgesetzt wird und was sie zu leisten im Stande ist. „Mit seiner aktuellen Forschung im Bereich Industrie 4.0 – so Prof. Müller – zeigt das ZeMa wie die deutsche Industrie in der Zukunft arbeiten wird.

Durch das Engagement des Saarlandes sowie der beiden saarländischen Hochschulen: Universität des Saarlandes (UdS) und Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) wurde das ZeMA gemeinsam mit Partnern aus der Industrie erfolgreich auf den Weg gebracht. Das ZeMA hat sich erfreulich dynamisch entwickelt und beschäftigt zwischenzeitlich über 50 Mitarbeiter und 30 Hilfswissenschaftler.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer bekräftigte anlässlich des Besuches der Bundesministerin am ZeMA: „Das ZeMA stellt eine besondere Einrichtung sowohl in der Landeshochschulentwicklungsplanung als auch in der Innovationsstrategie der Landesregierung dar und spielt eine wichtige Rolle für den Technologietransfer. Als anwendungsnahe Forschungseinrichtung stärkt es den Standort Saarland. Es ist sehr erfreulich, dass diese saarländische Erfolgsgeschichte auch auf Bundesebene im Bundesforschungsministerium wahrgenommen und beachtet wird“.