Bosch-Studie zeigt CO2-Einsparpotenzial von Verbrennungsmotoren

23. August 2017


„Der Verbrennungsmotor kann zum CO2-neutralen Antrieb werden“, das sagt Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, und meint dabei den Einsatz von synthetischen Kraftstoffe, sogenannte eFuels. die bei der Herstellung CO2 binden. Das Treibhausgas werde so zum Rohstoff und mithilfe von regenerativ erzeugtem Strom lasse sich daraus Benzin, Diesel oder Gas herstellen.

Wie groß dieser Beitrag allein im Pkw-Bestand Europas wäre, haben Bosch-Experten errechnet: Bis 2050 könnte der konsequente Einsatz von synthetischen Kraftstoffen ergänzend zur Elektrifizierung bis zu 2.800.000.000.000 Kilogramm CO2 (= 2,8 Gigatonnen) einsparen. Das entspricht der dreifachen Menge des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes von Deutschland im Jahr 2016.

Im Saarland arbeiten etwa die Hälfte der 44.250 Beschäftigten rund um den Verbrennungsmotor und stellen unter anderem Motorblöcke, Kurbelwellen, Kipp- und Schlepphebel, Dieselsysteme, Automatgetriebe und Abgasanlagen her.