Bosch steigert Umsatz und Rendite

Der Unternehmensbereich Mobility Solutions des auch im Saarland vertretenen Bosch-Konzerns blickt für das Jahr 2017 auf eine kräftige Umsatzsteigerung von 7,8 Prozent auf 47,4 Milliarden Euro.

 

30. Januar 2018


Angetrieben habe diese vor allem die hohe Nachfrage nach Dieseleinspritzsystemen insbesondere bei Nutzfahrzeugen, Benzineinspritzsystemen sowie Fahrerassistenz- und Infotainment-Systemen. Die Belegschaft der Bosch-Gruppe vergrößerte sich 2017 weltweit um etwa 11 200 Mitarbeiter, in Deutschland stieg die Mitarbeiterzahl um rund 3800 Beschäftigte.

 

Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner betonte bei der Vorstellung der Ergebnisse u.a. die Bedeutung und die Potenziale des Verbrennungsmotors. „Ohne Diesel werden die CO2-Ziele in Europa wohl nicht erreicht werden können.“ Mit Blick auf die aktuelle Diskussion um Einfahrverbote für Diesel-Fahrzeuge wies Denner darauf hin, dass die erforderliche Technik für effiziente und ressourcenschonende Diesel vorhanden sei. Mehr noch: „Mit Testfahrzeugen erreichen wir schon heute die Grenzwerte von 2020. Wir entwickeln und testen bereits Systeme, die sogar deutlich unter diesen Grenzwerten liegen“, erklärte Denner, der in der Bosch-Geschäftsführung auch für Forschung und Vorausentwicklung verantwortlich ist.

 

Die Bosch-Entwickler haben ein ehrgeiziges Ziel: Ein Verbrenner, der nur noch das ausatmet, was er eingeatmet hat. Dessen Emissionen sollen sich mit Ausnahme von CO2 nicht mehr von der Umgebungsluft unterscheiden. Mit Einsatz von eFuels ließe sich ein klimaschonender CO2-neutraler Verbrennungsmotor realisieren.