Bosch-Konzern trotzt Konjunkturschwäche

30. Januar 2020


Der im Saarland mit mehreren Produktionswerken ansässige Bosch-Konzern konnte 2019 trotz Konjunkturschwäche in der Automobilbranche das hohe Umsatzniveau des Vorjahres halten. Nach vorläufigen Zahlen erzielte das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen 2019 einen Umsatz von 77,9 Milliarden Euro. Die Erlöse entsprechen damit dem Vorjahreswert und gaben lediglich wechselkursbereinigt um 1,1 Prozent nach.

 

„Die Konjunkturschwäche und der starke Einbruch der Automobilproduktion haben zwar auch bei Bosch Spuren hinterlassen“, sagte Dr. Volkmar Denner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, anlässlich der Vorstellung der vorläufigen Geschäftszahlen. „Die breite Aufstellung des Unternehmens wirkt angesichts dieser Herausforderungen stabilisierend und hilft, bestehendes Geschäft auszubauen und neues zu erschließen. Trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Lage investieren wir weiter in wichtige Wachstumsfelder.“ Alleine in diesem Jahr will Bosch mehr als eine Milliarde Euro für die elektrifizierte, automatisierte und vernetzte Mobilität der Zukunft aufwenden und in den wichtigen Branchen und Regionen stärker als die Märkte wachsen. „Das wollen wir über erhebliche Vorleistungen in Zukunftstechnologien erreichen“, so Denner. Er hat ein klares Bild von der Zukunft der Mobilität und davon, wie die Mobilitätswende gelingen kann. „Die Mobilität von morgen wird nicht nur elektrifiziert und automatisiert sein, sondern auch vernetzt und personalisiert“. Aufgrund seines vielfältigen Portfolios sei Bosch wie kaum ein anderes Unternehmen auf die verschiedenen Szenarien und Entwicklungen vorbereitet.

 

Die Qualifizierung der Mitarbeiter ist für den Bosch-Chef ein strategischer Erfolgsfaktor zur Bewältigung der aktuellen und kommenden Herausforderungen. Im Saarland beschäftigt Bosch über 4.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist seit 1960 im Land ansässig.