Bosch erhöht Investitionen in Start-ups

28. Februar 2019


Die Investitionen in Start-ups steigen.

 

2017 haben institutionelle Investoren und Unternehmen 147 Milliarden Euro investiert. Das ist fast dreimal so viel wie 2012.

 

Auch Bosch erhöht sein Investitionsvolumen in externe Start-ups und stellt seiner Wagniskapitaltochter Robert Bosch Venture Capital GmbH (RBVC) 200 Millionen Euro für einen vierten Fonds zur Verfügung. „Die Zukunft zu gestalten heißt auch, gute Ideen frühzeitig zu erkennen und ihnen zum Durchbruch zu verhelfen.

 

Als ein führender Anbieter im Internet der Dinge wollen wir Technologien in Zukunftsfeldern wie Künstliche Intelligenz gezielt vorantreiben und unsere Innovationskraft steigern“, erklärt Dr. Volkmar Denner, CEO der Robert Bosch GmbH. Die Investmentprofis von RBVC schauen sich jedes Jahr mehr als 2 000 Start-ups an. Rund einhundert schaffen es in die engere Auswahl. „Wir investieren pro Jahr in sechs bis zehn ausgewählte Unternehmen. Neben Kapital bieten wir auch Know-how und operative Unterstützung. Zusätzlich bringen wir Start-ups mit operativen Bosch-Einheiten zusammen“, erläutert Philipp Rose, kaufmännischer Geschäftsführer von RBVC. Von diesen Kooperationen profitieren sowohl die jungen Unternehmen als auch Bosch. Start-ups erhalten die Möglichkeit, Zulieferer, Kunde oder Technologiepartner zu werden.

 

Bosch wiederum erhält frühzeitig Zugang zu neuesten Technologien und kann diese in eigene Innovationen einfließen lassen. Das Portfolio umfasst erfolgreiche Unternehmen, die sich mit Themen wie Machine Learning, Halbleiterentwicklung und IoT beschäftigen.