IAA wird zur Chefsache: Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer diskutiert auf dem Podium des VDA
ZPT Pressemeldung zur IAA 2013


Zur internationalen Automobilausstellung am 12. September 2013 setzte das Saarland deutliche Akzente: Am Gemeinschaftsstand des Saarlandes (Halle 4.0 Stand D06) präsentierten 15 Automobilzulieferer aus dem Saarland und der Großregion ihre Produkte und Dienstleistungen. Organisiert und betreut wurde der Stand von automotive.saarland (Zentrale für Produktivität und Technologie Saar e.V.).

Ein Höhepunkt der diesjährigen IAA war der Auftritt von Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer auf einem hochrangig besetzten Podium, das gemeinsam vom Netzwerk „automotive.saarland“ und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) organisiert wurde. Mit der Ministerpräsidentin diskutierten VDA Präsident Matthias Wissmann, Dr. Stefan Sommer (Vorstandsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG), Bernd Mattes (Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford Werke GmbH) sowie der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Reimund Neugebauer. Moderiert wurde das hochkarätige Panel von SR- Chefredakteur Norbert Klein.

Der Auftritt auf der IAA machte deutlich, wie wichtig die Branche für das Saarland ist: Das viertkleinste Bundesland ist heute das drittgrößte Automobilzulieferzentrum Deutschlands. Mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes der Industrie an der Saar stammt aus der Automobilbranche. Ein Fünftel der Top 100 der umsatzstärksten Automobilzulieferer haben eine Niederlassung im Saarland. „Wenn man über Autos spricht, bedeutet „Made in Germany“ auch immer „Made in Saarland“, so Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer. „Die automotive Kompetenz des Saarlandes drückt sich nicht nur in der hohen Perfektion der Zulieferbetriebe aus, sie wird unterstützt durch die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen,“ so die Ministerpräsidentin.

ZPT-Geschäftsführer Christoph Lang teilte mit, dass sich die Ausstellungsfläche am Gemeinschaftsstand des Saarlandes seit dem ersten Auftritt verzehnfacht hat: „Der 300 Quadratmeter große Stand bietet eine hervorragende und viel beachtete Bühne zur Präsentation von Innovationen. Das ist wichtig, weil die Entwicklungsleiter aller großen Hersteller in dieser Halle vorbeischauen, um sich Neuentwicklungen präsentieren zu lassen.“

Hierzu zählte auch eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Software zur weltweiten Vernetzung der Automotive-Unternehmen untereinander. Das Produkt mit dem Namen „CAR4KMU“ wurde am 13.09. im Beisein von Wirtschaftsstaatssekretär Jürgen Barke der Fachwelt vorgestellt. Barke: „Das Saarland ist ein wichtiger Standort für die europaweite Automobilbranche. Mitten in Europa treffen hier optimale Verkehrsanbindungen, motivierte Fachkräfte und innovative Unternehmen zusammen, um heute die Automobile für morgen zu bauen. Wir wollen die Rahmenbedingungen schaffen, um den Wirtschafts- und Automobilstandort Saarland weiter auszubauen.“ Mit der Software, die u.a. von der TTO GmbH entwickelt wurde, können die Unternehmen künftig einfach und kostengünstig in die elektronischen Bestell- und Logistikprozesse einsteigen, die von den Herstellern und Distributoren bereits weltweit eingesetzt werden.

Die Willy Voit GmbH & Co. KG (St. Ingbert) präsentierte auf der Messe ein neues Warmumformungsverfahren, dass durch Materialreduzierung die Leichtbauweise ermöglicht und gleichzeitig höhere Materialfestigkeiten erzielt. Weiterer Vorteil sei eine höhere Präzision und eine höhere Wiederholgenauigkeit bei der Herstellung. Auch die Stadco Saarlouis Ltd.& Co. KG zeigte Neuentwicklungen, die den Leichtbau unterstützen; das Unternehmen arbeitet gezielt mit Faser-Verbundwerkstoffen.

Weitere Aussteller am Saarland-Gemeinschaftsstand sind die Cebi International S.A., eurodata GmbH & Co. KG, Fistec AG, Gramm Technik GmbH, HL Handling Logistics GmbH, IEE S.A., Wolfgang Loch e.K., Neue Halberg Guss GmbH, Woll Maschinenbau GmbH sowie das Zentrum für Mechatronik und Automatisierungstechnik gGmbH (ZeMA) und das Fraunhofer-Institut für zerstörungsfreie Prüfverfahren (IzfP).

Impressionen vom Stand