Wirtschaftsminister Hartmann unterstützt saarländische Automobilbranche auf der IAA
ZPT Pressemeldung zur IAA 2011


Mehr als 46.000 Beschäftigte im Fahrzeugbau machen das Saarland zum drittgrößten Zulieferzentrum Deutschlands. Einen Querschnitt der heimischen Automobilkompetenzen präsentieren 9 Aussteller auf dem IAA-Gemeinschaftsstand des Netzwerks automotive.saarland vom 13. bis 25. September 2011.
 
Zum dritten Mal in Folge ist das Autoland Saarland auf der IAA in Frankfurt mit einem Messestand vertreten. Neben dem Automobilhersteller Ford sowie Zulieferern mit saarländischen Werken wie Bosch, ZF, Eberspächer und INA Schaeffler, die jeweils mit einem eigenen Messestand vor Ort sind, präsentieren weitere 9 Aussteller in Halle 4.0 (D05) gemeinsam Know-how aus dem Saarland. „Der Automotive-Sektor ist der bedeutendste Jobmotor im Saarland“, so Dr. Christoph Hartmann, Minister für Wirtschaft und Wissenschaft. „Deswegen ist es für unseren Standort wichtig, auf der IAA vertreten zu sein. Hier, wo sich die Global Player der automobilen Welt treffen, können unsere Unternehmen wichtige  Kundenkontakte pflegen und ausbauen sowie neue Aufträge gewinnen.“ Hartmann wird die saarländischen Aussteller vor Ort besuchen und am Gemeinschaftsstand für Interviews zur Verfügung stehen. Der Gesprächstermin für die Presse findet statt am Mittwoch, 14. September 2011, 12.30 bis 14 Uhr, am Gemeinschaftsstand des Saarlandes (Stand D05) in Halle 4.0.

Auf der Standfläche mit über 200 m² nutzen die Unternehmen Neue Halberg Guss (Saarbrücken-Brebach), Willy Voit (St. Ingbert), Dürr (Püttlingen), Orbis (Saarbrücken), KTP (Bous), Absaar (Überherrn-Altforweiler), Fistec (Saarbrücken) und das Fraunhofer Innovationscluster Automotive Quality Saar (Saarbrücken) den Branchentreffpunkt der automobilen Welt zur Pflege und Weiterentwicklung ihrer Geschäftskontakte. Zudem präsentiert sich das luxemburgische Unternehmen IEE (Contern) und automotive.saarland stellt die Automobilindustrie im Saarland vor.

Die HALBERG-GUSS Gruppe ist Entwicklungspartner und Zulieferer der Automobil- und LKW-Industrie. Ihre Produktpalette besteht aus Zylinderkurbelgehäusen, auf die in etwa 80% des Gesamtumsatzes der Gruppe entfallen; außerdem werden Kurbelwellen und Zylinderköpfe produziert. Die Gruppe beliefert u.a. die Automobilproduzenten Volkswagen, AUDI, Daimler, Opel und BMW. Mit mehr als 3 Mio. produzierten Motorblöcken im Geschäftsjahr 2010 ist die NEUE HALBERG-GUSS GmbH ein zentraler und entscheidender Zulieferer in der deutschen Automobilindustrie. Am Stammsitz des Unternehmens in Saarbrücken sind aktuell rund 1.400 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Voit Unternehmensgruppe mit Stammsitz in St. Ingbert beschäftigt an 6 Produktionsstandorten weltweit über 1.500 Mitarbeiter. Rund 170 Millionen Voit-Teile werden jährlich bei Audi, BMW, Mercedes, VW, Ford, Opel und anderen Automobilherstellern in Funktionsteilen wie Triebwerk, Kraftstoffversorgung, Antriebsstrang, Abgassystem, Fahrwerk und Karosserie verbaut. Mehr als 50% der Autos auf deutschen Straßen haben Voit inside.
Dürr Assembly Products ist ein Unternehmen im Bereich von Balancing und Assembly Products (BAP) und einer der weltweit führenden Hersteller von Systemen, mit der Automobilhersteller und Unterlieferanten Ihre Fahrzeuge und Module bauen und testen. Mit über 360 Mitarbeitern in Püttlingen und Produktionsstätten in Deutschland, China, Brasilien und Indien, beliefert Dürr Fahrwerkstände, Scheinwerfereinstellgeräte, Multifunktions-Rollprüfstände, Teststände für Fahrerassistenzsysteme und elektronische Testsysteme.
ORBIS ist ein international tätiges Business Consulting-Unternehmen und unterstützt internationale Konzerne und mittelständische Unternehmen in zukunftsweisenden Prozessen wie CRM, SCM, MES, LES, PLM, BI oder Variantenkonfiguration. Dabei setzt ORBIS auf die Lösungen der Marktführer SAP und Microsoft. In der Automobilzulieferindustrie sind die Anforderungen an ein CRM-System besonders anspruchsvoll. Genau dafür hat ORBIS die CRM-Branchenlösung „Automotive Suite“ für Automobilzulieferer auf Basis von Microsoft Dynamics CRM entwickelt. Diese unterstützt spezifische Informations- und Kommunikationsanforderungen im Bereich der internen sowie kundenorientierten Prozesse.
Die KTP Kunststoff Palettentechnik GmbH hat sich auf die Entwicklung und Herstellung von mehrwegfähigen Transportverpackungen aus Kunststoff spezialisiert und zählt zu den führenden Behälterherstellern dieser Art in Europa. KTP ist zu 80% als Ausrüster der Automobilindustrie und deren Zulieferern zu Hause, sowohl in der Inbound- als auch in der Outbound- Logistik. Seit 1999 produziert KTP Standardbehälter für den Volkswagenkonzern.
Das Unternehmen Absaar hat sich auf Schnell-Ladung von Fahrzeugbatterien spezialisiert, einem Bereich, der auch für den in Halle 4.0 ausgestellten Themenbereich Elektromobilität interessant ist. Die Ladegeräte werden nahezu mit allen Teilen im Saarland entwickelt und produziert.
Fistec bietet ganzheitliche Lösungen und Serviceleistungen entlang der kompletten Wertschöpfungskette in Unternehmen. Von der strategischen Managementberatung über prozessorientiertes SAP-Consulting (ERP, PLM, CRM, SRM, SCM) bis hin zu Outsourcing und IT-Managed Services. Dabei konzentriert sich Fistec auf Unternehmen im mittelständischen Automotive-Umfeld sowie der mittelständischen Fertigungsindustrie, Gerade in diesen Bereichen verfügt das Unternehmen über eine hohe Prozesskompetenz, die zum Beispiel auch in einer eigenen SAP-Branchenlösung Fistec-Engineer umgesetzt wurde.
Das Fraunhofer Innovationscluster Automotive Quality Saar (AQS) stellt seine Neu-Entwicklungen für Prüfrobotik zur Qualitätssicherung für den automobilen Misch- und Leichtbau auf der IAA 2011 vor. Rund 45 Wissenschaftler und Ingenieure arbeiten am AQS im Fraunhofer IzfP (insg. 300 Mitarbeiter) an der Entwicklung zukunftsweisender zerstörungsfreier Prüfsysteme für neue Bauweisen und Karosseriestrukturen im Automobil. Am Gemeinschaftsstand zeigt das Fraunhofer Innovationscluster AQS Exponate, welche prototypisch die zerstörungsfreie Prüfung mit 6-Achs-Knickarm-Robotern demonstrieren.
Das Unternehmen IEE bietet Sensorlösungen zur Erfassung von Personen und Gegenständen die unter anderem für die Beifahrer Erkennung und Airbag-Auslösung in Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Das Unternehmen mit Firmensitz in Luxemburg und Niederlassungen in Europa, den USA und Asien beschäftigt weltweit 1.400 Mitarbeiter davon 20% im Bereich Forschung und Entwicklung.
In den zurückliegenden Jahren hatten automotive.saarland und der Luxemburger Automobilcluster ILEA in die gegenseitige Vernetzung investiert und viele gemeinsame Projekte angestoßen. Auf Initiative von Paul Schockmel, Präsident des luxemburgischen Zulieferverbandes ILEA, zählt nun auch der Sensorsystemhersteller IEE aus Contern zu den Ausstellern auf dem Gemeinschaftsstand.