INM zeigt auf der IAA schöne Schutzbeschichtungen und Energiespeicher

13. September 2017


Trotz der verstärkten Digitalisierung, vollautomatisiertem Fahren und Vernetzung während der Fahrt bleibt eine Sache gleich: Der stolze Fahrer will ein schönes und effizientes Auto, mit dem er beeindrucken kann. Solchen Wünschen kommt das INM mit seinen diesjährigen Entwicklungen entgegen: Es stellt Beschichtungen vor, die dekorativ sind und gleichzeitig vor Korrosion schützen. Außerdem zeigt das INM neue, effiziente Energiespeichersysteme für mögliche Batterien von morgen.

 

Das INM präsentiert seine Exponate auf der Internationalen Automobilmesse in Frankfurt vom 14. bis 24. September auf dem Saarländischen Automobilstand in Halle 4 am Stand A26.

 

Wenn ein Autofahrer mit seinem Fahrzeug Eindruck schinden will, kann er Felgen, Bremssättel, Auspuffe, Trittbretter oder Karosserie- und Motorteile durch Farbe besonders in Szene setzen. Idealerweise lässt sich die Farbe auch mit besonderen Schutzeigenschaften kombinieren. Diese Doppelfunktion leisten die vorgestellten Beschichtungen des INM: Sie verfügen über glasartige und glaskeramische Eigenschaften. Deshalb vermindern sie Korrosion, Verschleiß, die Anfälligkeit für Zerkratzen oder Anlaufen und sonstige Oxidationsprozesse an Oberflächen. Gleichzeitig lassen sich mit dem Herstellungsverfahren am INM je nach Wahl der Farbpigmente hochtemperaturstabil die Farben schwarz, grün, weiß und blau für dekorative Zwecke erzeugen. Diese Funktionsbeschichtungen eignen sich für metallische Untergründe wie Stahl, Aluminium und Legierungen oder als Schutzschicht für gläserne Komponenten.

 

Umweltbewusste Autofahrer suchen nach Fahrzeugen mit niedrigen Verbrauchen oder umweltschonender Fahrzeugtechnologie. Das Interesse an E- und Hybrid-Autos steigt. Ihre Effizienz hängt auch von der Batterietechnik im Fahrzeug ab. Energie soll rasch gespeichert und ebenso schnell wieder zur Verfügung gestellt werden. Hier knüpft das INM an und zeigt stellvertretend für die Bandbreite seiner elektrochemischen Speicher-Materialien sogenannte Doppelschichtkondensatoren auf Kohlenstoffbasis. Ihre Effizienz hängt vor allem von der Oberflächenbeschaffenheit der Kohlenstoffelektroden ab. Die Doppelschichtkondensatoren speichern Energie rein physikalisch, durch Ionenelektrosorption und grenzen sich hiermit vor allem durch die stoffliche oder chemische Energiespeicherung von Brennstoffzellen und Batterien ab.  

 

Ihre Experten am INM

 

Schöne Schutzlacke
Dr. Peter William de Oliveira
Leiter Optische Materialien
Leiter InnovationsZentrum INM
Tel.: 0681-9300-375
OptiMat@leibniz-inm.de

 

Energiespeicher-Materialien
Prof. Dr. Volker Presser
Leiter Energie-Materialien
Professor für Energie-Materialien
volker.presser@leibniz-inm.de

 

Das INM - Leibniz-Institut für Neue Materialien mit Sitz in Saarbrücken ist ein internationales Zentrum für Materialforschung. Es kooperiert wissenschaftlich mit nationalen und internationalen Instituten und entwickelt für Unternehmen in aller Welt. Die Forschung am INM gliedert sich in die drei Felder Nanokomposit-Technologie, Grenzflächenmaterialien und Biogrenzflächen. Das INM ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft und beschäftigt rund 240 Mitarbeiter.