Automotive-Unternehmen erfolgreich in den USA unterwegs

18. November 2016


Wichtige Kontakte zu Automobilherstellern, zahlreiche Termine mit internationalen Gesprächspartnern und eine erfolgreiche Präsentation als vielseitiges Autoland: Diese Bilanz zieht automotive.saarland anlässlich der Automotive Manufacturing Meetings (AMM) vom 15. bis 17. November in Detroit, an der auf Initiative von Saarland International, automotive.saarland und dem autoregion e. V. eine saarländische Unternehmergruppe teilnahm.

Gemeinsam mit den IT-Spezialisten SemVox und comlet sowie den Vorzeigeunternehmen Schweißdraht Luisenthal und Saarstahl nutzte das bei saar.is angesiedelte Netzwerk der saarländischen Automobilindustrie die Kooperationsmesse zum Ausbau der Geschäftsbeziehungen. 


„Wir haben hier vielversprechende Ansprechpartner gefunden um unsere Themen zu platzieren“, resümiert Marc Philipps von Schweißdraht Luisenthal. Das Unternehmen produziert spezielle Drähte, mit denen unter anderem die Zylinderinnenwand von Aluminiummotorblöcken hartbeschichtet werden kann. Matthew Jones von Saarstahl Nordamerika ergänzt: „Die Qualität der teilnehmenden Unternehmen war sehr gut. Wir haben Zugang zu Ansprechpartnern gefunden, der sonst nicht so leicht herzustellen ist.“ Saarstahl liefert den Großteil seiner Erzeugnisse in die Automobilindustrie. 


Besonders interessiert zeigten sich die Einkäufer von Ford, Kooperationspartner der Veranstaltung, an den Produkten von SemVox. „Wir freuen uns sehr darüber, auf den AMM Detroit genau die hochqualifizierten Ansprechpartner gefunden zu haben, die wir suchen“, sagt Marketingleiter Michael Bruss. Der Entwickler von Dialog- und Sprachsteuerungssystemen ist bereits Lieferant wichtiger deutscher Automobilhersteller und bietet intelligente und proaktive Assistenz nicht nur im Fahrzeug. 


Auch comlet ist gefragter Partner bei Automobilherstellern- und zulieferern. Der zunehmende Anteil von Fahrzeug-IT im Rahmen von vernetztem und automatisierten Fahren erfordert ein hohes Maß an Kompetenz für Embedded Software und IT-Security. „Genau das können wir als spezialisierter Entwicklungspartner unseren Kunden bieten“, sagt der Leiter Neukundenakquise & Account Management Johannes Kussmaul. „Entsprechend ist es im Rahmen dieser Messe bei unseren Gesprächspartnern auf hohes Interesse gestoßen“.


Die Automotive Manufacturing Meetings werden im Wechsel auch in anderen Zentren der weltweiten Automobilproduktion veranstaltet. „Das Veranstaltungsformat hat uns überzeugt. Wir planen weitere Teilnahmen“, zeigt sich automotive.saarland-Leiter Dr. Pascal Strobel mit dem Resultat der Reise zufrieden. 


Die Wirtschaftsreise wurde von Saarland International in Kooperation mit automotive.saarland und dem autoregion e. V. vorbereitet. 


Überhaupt möglich gemacht hat die Teilnahme das saarländische Wirtschaftsministerium, das den Auftritt finanziell unterstützt. Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Es ist anzunehmen, dass sich die deutsch-amerikanischen Beziehungen nach dem Wahlsieg Donald Trumps schwieriger gestalten werden. Ich bin daher überzeugt, dass es gerade jetzt wichtig ist, auf wirtschaftlicher Ebene positive Signale für Zusammenarbeit und Austausch zu senden. Die USA sind drittwichtigster Handelspartner der Saarwirtschaft – dieser wichtige Markt verlangt unsere volle Aufmerksamkeit.“